Vorsorge-Lexikon

Steigende Lebenserwartung

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Da das Rentenkapital, welches zur Verfügung steht, gleich hoch bleibt, reicht dies nicht mehr. Folglich muss die Rente gekürzt werden, um bei gleichem Kapital die längere Bezugsdauer auszugleichen.

Die Rentenhöhe ist bei der obligatorischen beruflichen Vorsorge abhängig vom bei der Pensionierung vorhandenen Altersguthaben, das sich aus den Altersgutschriften und der Verzinsung ergibt, sowie vom Umwandlungssatz. Weil die 2. Säule auf dem Kapitaldeckungsverfahren basiert, ist die steigende Lebenserwartung die grosse Problematik. Steigt nämlich die Lebenserwartung, werden die Renten länger bezogen. Folglich muss der Umwandlungssatz gesenkt werden, womit die Renten sinken.

Um der gestiegenen und weiter ansteigenden Lebenserwartung – und damit der längeren Rentenbezugsdauer – Rechnung zu tragen, wird die Reduktion des Umwandlungssatzes ins Auge gefasst. Wird der Mindestumwandlungssatz reduziert, sinkt bei gegebenem Altersguthaben die Rente.


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