Vorsorge-Lexikon

Verpfändung

zurück...

Welcher Betrag kann verpfändet werden?
Die versicherte Person kann ihre Ansprüche auf Vorsorgeleistungen (im Alter, bei Invalidität, im Todesfall) oder einen Betrag bis zur Höhe ihrer Freizügigkeitsleistung für selbstbewohntes Wohneigentum verpfänden. Bis zum Alter 50 kann ein Versicherter einen Betrag bis maximal zur Höhe seines Altersguthabens verpfänden. Danach ist die Verpfändung höchstens auf den höheren der folgenden Beträge begrenzt:

  1. die Freizügigkeitsleistung im Alter 50 abzüglich der Vorbezüge für Wohneigentum ab Alter 50
  2. die Hälfte der Differenz der Freizügigkeitsleistung im Zeitpunkt der Verpfändung und aller Vorbezüge für Wohneigentum

Als was dient die Verpfändung?
Eine Verpfändung dient als Sicherstellung von Darlehen und Krediten, welche die Bank dem Versicherten für den Erwerb oder die Erstellung von Wohneigentum für den Eigenbedarf gewährt.

Hat die Verpfändung eine Kürzung der Leistungen zur Folge?
Da es sich bei der Verpfändung nicht um einen Bezug des Altersguthabens handelt und somit das Geld in der Pensionskasse bleibt, hat dies keine Kürzung der Leistungen zur Folge. Erst bei einer allfälligen Pfandverwertung werden die Leistungsansprüche entsprechend reduziert.

Hypothek vergünstigen
Als Sicherstellung für die Bank kann das Pensionskassengeld verpfändet werden.

Dies ist für den Versicherten nur sinnvoll, wenn die Bank für die zusätzliche Sicherheit deutlich bessere Konditionen gewährt. Wichtig: Die Bank muss zustimmen, wenn sich der Versicherte seine Freizügigkeitsleistung ausbezahlen lassen möchte.


zurück...
cron