Das Onlinespiel über die Altersvorsorge und die Pensionskassenwelt von der
DR. MARTIN WECHSLER AG Experten für berufliche Vorsorge

Die Entstehung des Renten ABC

Die Mitarbeitenden der DR. MARTIN WECHSLER AG, Experten für berufliche Vorsorge, erarbeiteten das interaktive Renten ABC in der Freizeit und unentgeltlich. Die Fremdkosten finanzierte das «Aloha-Prozent». Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzten gemeinsam mit Martin Wechsler seine Idee um, die Vorsorge spielerisch darzustellen. In der ersten Kreativphase im Sommer 2008 klärten wir die grundlegenden Fragen. Sehr oft fanden unsere Meetings im Freien statt – ausserhalb der steifen, zahlendominierten und gesetzesgesteuerten BVG-Welt. Unser Arbeitstitel lautete «Rente gut - alles gut». Zuerst favorisierten wir ein Brettspiel, ähnlich wie «Monopoly» oder «Spiel des Lebens». Weil dies von Einzelpersonen nicht gespielt werden kann und es bestimmt schwierig ist mehrere Vorsorge-Interessierte an einen Tisch zu bekommen, entschieden wir uns für ein Online-Spiel. Zudem erreichen wir mit dem Internet einen grösseren Personenkreis und die Umsetzung ist kostengünstiger.

Als nächsten Schritt befragten wir Bekannte und Passanten zur beruflichen Vorsorge. Dies zeigte rasch den grossen Wunsch, die eigene Situation darzustellen – also Lebenssituation, Einkommen, Alter, etc. Diese Möglichkeit wurde zu einer zentralen Anforderung des Spiels. Anschliessend erarbeiteten wir die so genannten Geschäftsfälle, wie Wohneigentumsvorbezug, Einkauf, etc. Hier flossen unsere Erfahrungen aus den Beratungsgesprächen mit den Versicherten und die Umfrageergebnisse ein.

Besonders anspruchsvoll war die Evaluation einer EDV-Firma für die Internetumsetzung. Schliesslich entschieden wir uns für kr3m.media, den führenden Internetspielanbieter in Deutschland. Ein besonderes Glück war, dass der Geschäftsführer von kr3m.media selber Volkswirt ist und in seinem Studium viel über Altersvorsorge gelernt hatte. Das erleichterte die Zusammenarbeit. Im Januar 2009 erteilten wir den Auftrag zur Umsetzung. Das Budget war wohl höher als ursprünglich geplant - wie bei den meisten EDV-Projekten. Dafür unterstützte uns ein professioneller Anbieter.

Vom Januar bis April 2009 erarbeiteten wir die versicherungstechnischen Grundlagen, im Mai begann kr3m.media mit der Programmierung. Parallel dazu entstanden die gesamten Texte. Im Juli war die erste Auslieferung des Spiels. Nach umfangreichen Test- und Verbesserungsarbeiten ging es im November 2009 definitiv unter dem Namen «Renten ABC» online.

Das «Aloha-Prozent»

Das Hawaiianische Aloha-Prinzip prägt die Unternehmenskultur der DR. MARTIN WECHSLER AG. Seit 2007 setzen wir 1 Prozent des Umsatzes für das Gemeinwohl ein. Die DR. MARTIN WECHSLER AG und ihre Mitarbeitenden erbringen Dienstleistungen für die Gesellschaft und erhalten dadurch ihre wirtschaftliche Grundlage. Mit dem «Aloha-Prozent» möchten wir auch wieder etwas an die Gesellschaft zurückgeben.

Martin Wechsler

Dr. rer. pol.
Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte

Für die Versicherten ist die berufliche Vorsorge kompliziert und schwer nachvollziehbar. Gleichzeitig steigt ihr wirtschaftlicher Stellenwert laufend: Auf der Leistungsseite, weil der Anteil der beruflichen Vorsorge am Renteneinkommen stetig zunimmt. Auf der Beitragsseite, weil die Aufwendungen für Versicherte und Arbeitgeber laufend wachsen. Zudem machen neue Gesetze und Verordnungen die berufliche Vorsorge immer komplexer und noch weniger verständlich. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit der Altersvorsorge. Schon immer versuchte ich einfache Instrumente für die Versicherten zu entwickeln, damit sie die Abläufe ihrer Pensionskasse besser nachvollziehen können. Da die meisten Leute sich lieber spielerisch mit komplexen Themen befassen, war die Entwicklung eines Vorsorgespiels nahe liegend.

 

Adriana Mäder

Der Gedanke, eine so komplexe Materie wie die berufliche Vorsorge und das schweizerische Rentensystem in möglichst einfacher, spielerischer Art weiterzugeben hat mich zu dieser Herausforderung motiviert. Wie wird ein solches EDV-Spiel entwickelt und wie sieht wohl das Endprodukt aus? Auch auf diese Fragen, wollte ich eine Antwort.

 

Anja Breitenmoser

Als Leiterin Sekretariat bekomme ich vom BVG, sprich der 2. Säule nicht viel mit. Während der Entwicklung dieses Spiels habe ich sehr viel über die Pensionskassenwelt erfahren. Wegen meines sportlichen Hintergrunds nehme ich Herausforderungen gerne an, vor allem jene, bei denen ich nur gewinnen kann. Allein mein natürlicher Ehrgeiz hat mich dazu veranlasst, an diesem freiwilligen Projekt mitzuwirken.

 

Fabian Thommen

Es entspricht meinem Naturell, wann immer möglich Hilfe anzubieten. Dazu gehört auch, interessierten Personen spezifisches Wissen auf verständliche Art und Weise weiterzugeben. Deshalb war es für mich selbstverständlich, bei einem Projekt mitzumachen, das sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Jasmina Damnjanovic

Da ich meine KV-Lehre in der Firma DR. MARTIN WECHSLER AG absolviere, war das Mitarbeiten an diesem Spiel sehr hilfreich für mich. Ich konnte sehr viel über das BVG und die Pensionskasse erfahren und auch sehen, wie alles abläuft und berechnet wird, bis eine Person pensioniert wird. Das Mitarbeiten war sehr lustig und es war sehr interessant zu erleben, wie ein Computerspiel entsteht und auch wie viel Arbeit das geben kann.

 

Josi Lisser

Nach meinem Umzug von Deutschland in die Schweiz war die Mitwirkung an der Entwicklung dieses Spiels die perfekte Möglichkeit, mich mit dem Thema berufliche Vorsorge in der Schweiz auseinander zu setzen. Dabei habe ich einen detaillierten Einblick in sämtliche Aspekte der 2. Säule bekommen, und genau dies soll meiner Meinung nach den Nutzern dieses Spiels vermittelt werden.

 

Peter Wagner

Das BVG interessiert mich seit vielen Jahren, ich sah eine einmalige Chance, mein BVG-Wissen auf eine sinnvolle und praktische Art zu verbessern und zu ergänzen. Ich wollte den Versuch wagen, meine Sicht als nicht-BVG-Spezialist einzubringen und dadurch einen Ausgleich zwischen Spezialisten und Laien herstellen. Zudem war Dankbarkeit ein grosser Motivator. Ich wollte den Personen, die mich in ihre Gemeinschaft aufgenommen haben (das sind ausnahmslos alle im Büro) Danke sagen. Als Neuer wollte ich gerne in einem gut funktionierenden Team mitmachen und dabei "Land und Leute" kennen lernen.

 

Sabine Rölli

Als Pensionskassenverwalterin habe ich viel telefonischen Kontakt mit den Versicherten. Dadurch kenne ich ihre Bedürfnisse und Anliegen. Die Entwicklung dieses Spiels war die perfekte Gelegenheit mit Kreativität und Fachwissen die Fragen der Versicherten in einer ganz anderen, spannenden Art zu beantworten. Ich bin selbst ein grosser Fan von Gesellschaftsspielen was mich ebenfalls dazu bewegt hat, zusammen mit diesem buntgemischten Team dieses Spiel zu entwickeln, umzusetzen und dabei selbst auch viel Neues zu lernen.

 

Tanja Strittmatter

Es macht einfach Spass mit so einem tollen Team so einen Meilenstein für die Pensionskassenversicherten zu erstellen und das persönlich zu erleben. Natürlich hab ich auch viel gelernt; im fachlichen und persönlichen Bereich. Es ist eine tolle Erfahrung, was es alles braucht, bis so ein Online-Spiel endlich steht.